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Reimann begrüßt Eröffnung des Braunschweiger Pflegestützpunktes – Kritik an schwarz-gelbem Förderstopp
01. Februar 2010

Anlässlich der heutigen Eröffnung des Braunschweiger Pflegestützpunktes erklärt die Braunschweiger Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit Dr. Carola Reimann:

 

„Ich freue mich sehr, dass nun auch in Braunschweig die Pflegeberatung aus einer Hand erfolgen kann. Das ist eine enorme Erleichterung für Pflegebedürftige und deren Angehörigen. Nicht selten sind Angehörige mit der Organisation der Pflege überfordert, insbesondere dann, wenn die Pflegebedürftigkeit überraschend kommt. Dann sind Auskunft, kompetente Beratung und Service unter einem Dach unerlässlich."

Die Pflegestützpunkte wurden 2008 mit der Pflegereform eingeführt. Der Bund unterstützt die Schaffung von Pflegestützpunkten mit einer Anschubfinanzierung von bis zu 45.000 Euro unter der Voraussetzung einer Mitwirkung der Kommunen und Sozialhilfeträger. „Die Einrichtung von Pflegestützpunkten ist auf Druck der SPD Teil der Pflegereform geworden. Es ist schön zu sehen, dass nun auch Braunschweig davon profitiert!", sagt Reimann im Hinblick auf die zähen Verhandlungen mit der Union, die die Pflegestützpunkte während des Gesetzgebungsverfahrens 2008 lange blockiert hat.

Reimann sieht in der Eröffnung des Braunschweiger Pflegestützpunktes den Trend zu einer flächendeckenden bundesweiten Pflegeberatung unter einem Dach bestätigt: „Das Modell der Pflegestützpunkte ist sehr gefragt. Nicht nur in Braunschweig, sondern im ganzen Land. Deshalb ist nicht nachzuvollziehen, warum die schwarz-gelbe Bundesregierung die Förderung des Aufbaus einstellt", kritisiert Reimann. Die Einstellung der Förderung ist im schwarz-gelben Koalitionsvertrag festgehalten.

 
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